Ein Sport zuhause

Seit des shut-downs laufe ich fast täglich ungefähr zehn Kilometer mit meinen Pokémon durch Nord-Marzahn und Biesdorf. Ich habe es offenbar trotzdem geschafft, ein weiteres Röllchen Speck anzusetzen. Was bedeutet, ich habe meinen Kekskonsum adäquat an angepasst. Noch so ein geheimes Talent, mit dem ich kein Geld verdienen kann …

Nach dem Lama-Beitrag von andereaussichten war ich einmal mehr wild entschlossen, doch endlich wieder was für obenrum auf der Yogamatte zu machen. Ich hatte mich erst vor etwa zwei Monaten im Fitnessstudio angemeldet, wurde aber gleich nach meinem ersten Training krank – danke Klimaanlage bei der Beinpresse! Nachdem ich meine Erkältung drei Wochen lang auskuriert hatte und sichergehen konnte, dass es nichts Schlimmeres war, machte ich mich zu einer zweiten Einheit auf. Wieder sehr intensiv, wenn ich schon mal da war. Ich hatte mich extra bei einer Kette (hier günstige weit verbreitete Einrichtung einfügen, die euch als Erstes einfällt) eingeschrieben, sodass ich auch zusammen mit Freund°innen trainieren kann. Wir waren sogar kurz davor, einen gemeinsamen Termin für die Folgewoche gefunden zu haben. Einen Tag später, beschloss der Berliner Senat, dass die Fitnessstudios doch geschlossen werden sollten. Ich hatte damit gerechnet. Aber nachdem am selben Vormittag eine E-Mail jener Kette kam, dass sie ihre Vorsichtsmaßnahmen erhöht und auf jeden Fall vor hätten, geöffnet zu bleiben, dachte ich, mir blieben noch ‘zwei oder so‘ Tage. So viel dazu.

Ich also auf der Yogamatte. Ein Bild, das meine Katze vor zwei Jahren viermal die Woche zu sehen bekam. Zehn Minuten quälte und schnaufte ich wie die alte Dampflok, die ich bin und musste dann erstmal in die Wanne um mein altes Eisen zu dämpfen. Die nächsten drei Tage durfte ich dafür gebührenden Lohn empfangen: Muskelkater im Bauch und in den Schultern. Heute oder morgen steht also Runde 2 an. (Spoiler: morgen, ganz bestimmt!)
Der Ausnahmezustand hat uns weit getrieben. Nur zum Putzen hat er mich noch nicht gebracht …

(Foto by pixabay ((a.k.a. aktuelle Aufnahme meiner derzeitigen Körperform)))

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