Surri, die Milchschaummacherin

Seit gestern nenne ich also einen Milchaufschäumer mein Eigen. Dagegen habe ich mich jahrelang gewehrt, denn der tägliche Cappuccino war in Schreibphasen oft das Einzige, wegen dem ich dann doch rausgegangen bin. Nun gibt es jedoch auf unbestimmte Zeit keinen Kaffee mit aufgeschäumter (Hafer-)Milch zu kaufen; die fußläufigen Coffeeshops haben geschlossen, die Bäckereien in der Nähe bieten nur welchen mit Kuhmilch an.

Wenn ich wüsste, dass der Coffeeshop im Eastgate in zwei Wochen öffnen würde, wäre das was anderes. Aber da es so aussieht, als öffnete er frühestens in vier Wochen, um dann im Herbst, wenn nach der großen Hitze der zweite Epidemie-shut-down kommt, erneut zu schließen, bin ich wohl schlicht besser als D.I.Y-Frau unterwegs. Mal wieder.

Zum Glück hatte der Elektromarkt (hier Namen einer sehr großen Kette einfügen) Onlineshop noch eine Milchschäummaschine für mich. Und zwei Tage später brachte mir die Postfrau das Ding schon. Hab sie Surri genannt. Also die Milchschaummacherin, nicht die Postfrau.

Ich habe gleich verschiedene Kaffeespezialitäten ausprobiert und erfreute mich an dem kleinen Stückchen zurückgewonnener Kultur. Natürlich ersetzt nichts den Cappuccino mit der Freund°in im Kaffeehaus. Aber wenn ich mit einer facetime, dazu TK-Kuchen esse und es mir ganz doll vorstelle … dann habe ich ein kleines Stück Luxus zurückerobert.

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